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Die Texte des spätmittelalterlichen Predigers Meister Eckhart (1260-1328) sind herausfordernd und intellektuell – und schwer über "das Tanzbein" vermittelbar, weiß Prof. Dr. Mieth von der Meister-Eckhart-Forschungsstelle der Universität Erfurt. Im Studium-Fundamentale-Seminar "Meister Eckhart neu interpretiert" der Universität versuchte der Wissenschaftler gemeinsam mit dem Philosophie-Studenten Maximilian Gutberlet und der Evangelischen Erwachsenenbildung Thüringen dennoch, Eckharts Worte aus der reinen, anspruchsvollen Textebene herauszuholen und niedrigschwellige Formate zu entwickeln, die den tiefgründigen Charakter der "Meisterworte" über Theater, Performance, Rap, Malerei, Grafik und Poetry Slam vermitteln können. Im Rahmen der diesjährigen Meister-Eckhart-Tage werden die Studierenden nun gemeinsam mit Jugendlichen die Ergebnisse dieser künstlerischen Auseinandersetzung mit Meister Eckhart in der Erfurter Innenstadt präsentieren. Für unseren Blog "Ich frag meine Uni" haben wir mit Maximilian Gutberlet über das Projekt gesprochen…

Die Beschneidung von Jungen ist ein religiöses Ritual, das in vielen Ländern hitzig diskutiert wird und immer wieder soziale und politische Spannungen erzeugt. Diese Spannungen traten aber nicht erst jüngst in Erscheinung, sondern haben eine lange Geschichte: Schon in der Antike haben sich Griechen, Römer, Juden und Christen deshalb überworfen. Diese historischen Diskussionen spielen wiederum eine wichtige Rolle in den aktuellen öffentlichen Auseinandersetzungen über die Beschneidung, in denen Befürworter und Gegner ihre Argumente um die alten religiösen Interpretationen herum gruppieren. Dr. Karin Berber Neutel von der Universität Oslo untersucht in ihrem Forschungsprojekt, wie diese Konstruktionen der Vergangenheit in die aktuellen Beschneidungsdebatten einfließen. Seit Mitte September ist die niederländische Religionsforscherin Fellow am Research Centre "Dynamik ritueller Praktiken im Judentum in pluralistischen Kontexten von der Antike bis zur Gegenwart" des Max-Weber-Kollegs der Uni Erfurt. Eine Kurzvorstellung [...]

Auch auf dem Campus finden sich Orte, die uns glücklich machen. Für jeden einen anderen. Aber welche sind denn eigentlich unsere schönsten Orte, unsere Lieblingsplätze? Heute mit Prof. Dr. Susanne Rau:

Der Sonnenuntergang am Meer, die Sommerwiese in den Alpen, der kleine Ecktisch beim Lieblingsitaliener, die Wasserrutsche im Freibad, die letzte Reihe im Kino, das kuschelige Sofa, wenn es draußen schneit – es gibt unzählige Orte, die uns glücklich machen. Für jeden einen anderen. Und im Kleinen wie im Großen. Und natürlich gibt’s die auch auf unserem Campus. Gerade jetzt, wo der Sommer alles gibt, um uns mit den schönsten Farben zu berauschen und die Vögel ihr Liedchen dazu zwitschern. Aber welche sind denn eigentlich unsere schönsten Orte, unsere Lieblingsplätze? Heute mit Prof. Dr. Heike Grimm:

"Wir müssen mal wegkommen von diesem 'wir' und 'die'. Wir sind doch alle 'WIR', alle Menschen dieser Erde – wenn auch mit ganz unterschiedlichen Hintergründen. Und das ist doch auch das Schöne daran." Die das sagen, sind Falk und David, beide 21 und beide Studenten. Der eine, David, im Studiengang Internationale Beziehungen an der Uni Erfurt, der andere, Falk, sein früherer Kommilitone und heute Jura-Student an der Friedrich-Schiller-Universität. Beiden liegt das Thema Solidarität am Herzen und damit auch die Chance, die Welt ein bisschen vielfältiger zu machen. Und deshalb war es für Falk und David auch selbstverständlich, etwas zu tun, als 2015 immer mehr Geflüchtete in Erfurt eine neue Heimat finden sollten: "Wir haben doch alle eine Verantwortung für unsere Mitmenschen. Insofern gab‘s da für uns nicht viel zu überlegen." Falk und David sind Mitglieder der Hochschulgruppe "Sprachbrücke" an der Universität Erfurt. Gemeinsam mit rund 30 anderen Studierenden kümmern sie sich darum, dass Geflüchteten das Ankommen in Erfurt erleichtert wird. Durch Sprachunterricht, aber auch bei ganz alltäglichen Fragen und Problemen. [...]

Im Mai 2013 saß Amit Tyagi in einem Aeroflot-Flug von Neu Delhi nach Düsseldorf. Ziel war ein internationaler Kongress zum Thema Religion und Liberalismus. Ein Ereignis, das das Leben des Inders in zweierlei Hinsicht veränderte: Zum einen überzeugte ihn der Austausch auf dem Kongress mit Menschen aus aller Welt so sehr, dass er auf das Public Policy-Studium an einer indischen Universität verzichtete – zugunsten des internationalen Public Policy-Programms an der Willy Brandt School der Universität Erfurt. Zum anderen wurde ihm während besagten Fluges ein globales Problem bewusst, das sein Leben und Handeln zukünftig prägen sollte und nun auch Thema seiner Master-Arbeit an der Brandt School ist: das Problem der Nahrungsmittelverschwendung. Alles, was der Fluggast von den Mahlzeiten während eines Fluges nicht isst, wird weggeschmissen, obwohl es eventuell noch verschlossen ist und obwohl es nicht schlecht ist. Noch im Flugzeug verfasst Amit für die Fluglinie einen Verbesserungsvorschlag für den Umgang mit Nahrungsmitteln im Flugzeug. Später diskutiert er darüber mit Familie und Freunden. Er vergleicht die Erfahrungen aus Deutschland mit denen in seiner Heimat, recherchiert, liest Studien und Berichte und kommt schnell zu einem Schluss: Wir bringen Arbeitskraft auf, roden Wälder für Acker- und Weideflächen, verwenden lebenswichtige Ressourcen wie Wasser und stoßen CO2 aus, um Lebensmittel zu produzieren, die wir dann wieder wegwerfen – und für deren Abbau wiederum Energie und Ressourcen verbraucht und Abgase freigesetzt werden. Und das wohlgemerkt während jeder neunte Mensch auf der Welt keinen Zugang zu regelmäßigen Mahlzeiten hat und jeden Tag etwa 25.000 Menschen weltweit an Hunger sterben. Amit Tyagi hat der Nahrungsmittelverschwendung deshalb den Kampf angesagt – als sein Beitrag für eine bessere und vor allem friedlichere Welt. Mit FOOD e.V. (Foundation Of Our Development) hat der Student gemeinsam mit einigen Mitstreitern eine Freiwilligen-Organisation gegründet, um auf das Problem überhaupt erst einmal aufmerksam zu machen. [...]

Amelie studiert im 4. Semester Erziehungswissenschaft und Internationale Beziehungen an der Universität Erfurt. Im Wintersemester 2014 kam sie zum Studium nach Erfurt – aus Augsburg, wo sie schon zwei Semester BWL studiert hatte. Was war ausschlaggebend für ihre Entscheidung an der Uni Erfurt zu studieren? [...]

Deutschland ist im „Pokémon Go“-Fieber. Einen Eindruck davon kann man am Samstag in der Erfurter Innenstadt bekommen – dann nämlich wollen mehr als 500 Menschen mit ihren Smartphones gemeinsam auf die Jagd nach den kleinen virtuellen Monstern gehen. Auch Hannah Schneider wird dabei sein. Die Studentin der Uni Erfurt ist schon seit einiger Zeit als „Monsterjägerin“ unterwegs. Wir haben mit ihr über den neuen Hype gesprochen…

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